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Über den Umgang mit gesundheitlichen Rückschlägen
Mit dem Laufen habe ich bereits als 14-jähriger begonnen, mit 17 Jahren bin ich dann meinen ersten Marathon gelaufen. Auf einmal ging alles ganz schnell, ich habe immer mehr trainiert und immer mehr Kilometer gemacht. Bis zu 200 die Woche. Pro Tag habe ich zweimal trainiert. In jeder Woche ein Wettkampf, ich wurde immer schneller und war immer stärker auf den Sport konzentriert... wollte Sport studieren und plötzlich wurde es zu viel. Mein Körper wurde schwächer, ich war ständig verletzt und ich musste zum ersten Mal aufgeben. Die Ärzte haben gesagt: „Das wars mit dem Laufen!“
Die Ärzte prognostizierten dem passionierten Sportler Damian Zmudzinski, er werde nicht mehr laufen können
Aber ich wollte immer noch. Darum bin ich im Jahr 2002 von Polen nach Deutschland gekommen. Zu dieser Zeit konnte ich vor lauter Schmerzen nicht mal mehr 2 Kilometer laufen. Jetzt musste ich wieder von vorne starten. Neue Diagnosen und neue Therapien. Die Ärzte haben eine besondere Form von Rheuma diagnostiziert: „Morbus Bechterew“ ist eine schmerzhafte, chronisch verlaufende entzündlich-rheumatische Erkrankung. Wieder hat man mir gesagt: „Laufen ist nicht mehr möglich.“ Die Ärzte haben mit den Therapien begonnen. Die Medikamente haben mich geschwächt, ich wurde depressiv und mein Körpergewicht hat von 65kg auf 90kg zugelegt. Obwohl ich so sehr wollte, konnte ich nicht mehr laufen, nur ein leichtes Training im Fitnessstudio war noch möglich.
2006 war mein Körper so geschwächt, dass die Ärzte die Therapie verändern mussten. Neue Medikamente brachten mich wieder auf den richtigen Weg. Vor allem befreite man mich von meinem Sportverbot, jetzt war das Motto: „Alles ist erlaubt, so lange es keine zusätzlichen Schmerzen verursacht!“
Und auf einmal wurde das Laufen wieder möglich. Ich musste sehr vorsichtig sein, da ich verletzungsanfällig war. Aber es war ein großer Schritt nach norne. Langsam tastete ich mich heran: Aqua-Jogging, Fahrradfahren – ich suchte ständig nach neuen Trainingsformen, war flexibel geworden und dann endlich erfüllte ich mir meinen Jugendtraum und bin 2008 den Comrades Marathon (90km) in Südafrika gelaufen.
Mit dem Kinderwagen (Jogger) konnte ich die 10km unter 40 Minuten laufen. Ich war zwar immer wieder verletzt, motivierte mich aber auch immer wieder neu.
Heute verzichte ich auf viele Wettkämpfe, weil sich meine Prioritäten – auch wegen meiner Kinder - verändert haben. Meine Arbeit als Koch in einem Top-Hotel am Tegernsee fordert mich phasenweise 6 bis 7 Tage die Woche, oft stehe ich 9 Stunden in der Küche. Danach wechsle ich sofort meine Schuhe, um in meine OOFOS zu schlüpfen, denn die Muskeln und Gelenke müssen sich entspannen und auch mal anders belastet werden. Dann 
spiele ich mit meinem Kindern oder gehe Einkaufen.
Nach einem Wettkampf, wenn ich noch Muskelkater habe, gehe ich sogar mit meinen OOFOS zur Arbeit. Jeder, der schon mal 9 Stunden in einer Küche gearbeitet hat, kann das wahrscheinlich nachvollziehen. Für mich geht es dabei nicht ausschliesslich um Entspannung und Regeneration, sondern auch um die Möglichkeit, die Fuß- und Beinmuskeln auch mal „anders“ arbeiten zu lassen.
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